Am 17. November 1984 fand im FDJ Klub der Berliner Humboldt-Universität eine Einstufungsveranstaltung statt, zu der Aufwind (damals noch unter dem Namen "VerFOLKungswahn") eingeladen war. Proben und ein erster Auftritt fanden zwar schon einige Zeit vorher statt, als "offizieller" Gründungstag sollte jedoch dieser Tag gelten. Einstufungen wurden vom (Ost-)Berliner Haus für Kulturarbeit für verschiedenste künstlerische Genres organisiert um die Würdigkeit zur Vergabe einer Spielerlaubniss zu prüfen. Zu diesem Zwecke mußte vor einer Kommission vorgespielt werden, die das künstlerische Niveau abschätzte und über die Höhe der möglichen Gage für die (Amateur-) Gruppen und Interpreten entschied. Dann erhielt man vom Rat des Kreises eine "Anerkennung der künstlerischen Qualität von Volkskunstkollektiven" und eine Registriernummer zugeteilt. Weitere Teilnehmer der Einstufung waren die Animationstanzgruppe "Fehltritt", das Folk-Duo "Gebrüder Artl" sowie die Folk-Gruppen "Waldmeister", "Kieselsteine" und "Maiglöckner". Nach der zu den Einstufungsbedingungen gehörenden Namensänderung wurde der Gruppe im Fachgebiet Folklore die Qualitätsstufe "sehr gut I " zugebilligt. Dies bedeutete einen "Förderungsbetrag je Mitglied und Veranstaltung" von 18 Mark (der DDR).
Konzert und Party
war am
Montag, den 22. November 1999 in der
KALKSCHEUNE Berlin-Mitte / Johannisstr. 2
Neben einem Aufwind Konzert mit Stücken aus den 15 Jahren beteiligten sich am Abendprogramm: Jürgen Rennert Hans-Eckhard Wenzel Simon Jacob Drees Gruppe Wildemann Ship in full sails
"In der Berliner Kalkscheune wird am 22. November ein fettes Bandjubiläum begangen: Die Gruppe Aufwind gibt es dann seit 15 Jahren. Das schaffen nicht so viele Bands. Gut, die Stones - aber die haben auch das Geld für ihre ganz persönliche Gesundheitsreform..."
GORKI
"Heute zählt AUFWIND zu den beliebtesten und renomiertesten Klezmergruppen in Europa, geehrt mit Preisen und Einladungen zu Festivals von Berlin bis Toronto"
Mitteldeutsche Zeitung
"Seit 15 Jahren ist die Gruppe erfolgreich. Das Publikum bei den Kiebitzen überzeugten die Musiker mit jiddischen Liedern und Klezmermusik"